Schulmuseum Neumark |
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Die
Schulgeschichte von Neumark läßt sich etwa bis zum Jahr 1530 zurückverfolgen.
Die meisten Gebäude, die in dieser Zeit als Schulhäuser genutzt wurden,
sind noch erhalten. Diese können bei einer Führung durch den Ort dem
Besucher gezeigt werden. Grundlage
für die Einrichtung des Museums ist eine bis 1530 zurückreichende
Schulchronik. Ebenso weist ein Auszug aus dem Wittenberger Ordiniertenbuch
nach, daß bereits 1542 ein Schulmeister in Neumark unterrichtete. Eine
umfangreiche Sammlung von Schulmöbeln, Lehr- und Lernmitteln, einschlägiger
Literatur, Urkunden und Schriftstücken, Arbeiten von Lehrern und Schülern
sowie Fotos bilden eine anschauliche Ergänzung zu den Schrifttafeln. Das
Museum kann genutzt werden, um am eigenen Leib zu erfahren, wann
und wie Schulstrafen erteilt wurden, wie man u.a. auf Schiefertafeln
mit der deutschen Schrift schrieb; es dient der Erinnerung an gute und
schlechte Zeiten, ebenso wie zum Projektarbeiten für Schüler sowie
(durch die umfangreiche Literatur) als Forschungsgrundlage für Studenten. Mit
sein em Standort im Dachboden der Grundschule Neumark besitzt das
Schulmuseum das richtige Ambiente, um ein Stück Schule zum Anfassen
darzustellen. Genutzt wird das Museum z.B. für Klassenfahrten, Familienausflüge,
Klassentreffen, zur lebendigen Unterrichtsgestaltung der Grundschulen
und im Sekundarbereich für Geschichts-, Ethik-, Mathematik-, und Deutschstunden
sowie als Forschungsstätte im Universitätsbereich. Hier können
ebenso für Schul- bzw. Heimatfeste Exponate aus dem Fundus ausgeliehen
werden. Die Museumsleitung freut sich über jeden Besucher, der stets willkommen ist. Telefonische
oder schriftliche Anfragen über: Museumsleiterin:
Simone Dürbeck Schulmuseum
Neumark in der Grundschule |